by Tomasz Solarek | 

Endstation Viertelfinale für NL1-Damen

Nach zwei überzeugenden Siegen (61:45 zuhause und 54:50 auswärts) gegen DEL Basket im Achtelfinale zog das Team von Headcoach Hunor Harkai verdient in die nächste Runde ein. Trotz kurzer Rotation überzeugten die Wallabies in beiden Spielen gegen die erfahrenen Waadtländerinnen mit Einsatz, Reboundstärke und einer engagierten Teamdefense.

Im Viertelfinale wartete mit Baden Basket 54 U23 ein bekanntes Team aus der Liga. Bereits im Heimspiel wurde deutlich, wie schwierig die Aufgabe werden würde: Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit verloren die Wallabies im zweiten Spielabschnitt zunehmend den Zugriff auf die Partie und mussten sich mit 49:76 deutlich geschlagen geben.

Vor dem Rückspiel verschärfte sich die personelle Situation dann nochmals: Neben Arela Popara (seit der Hinrunde verletzt), Nejla Muminovic und Soraya Imine (seit der Rückrunde verletzt) fiel zusätzlich auch noch Una Gligorevic mit einem Fingerbruch aus, während Tanya Barcala Folgar bereits nach Spanien zurückgereist war. Mit nur sechs verfügbaren Spielerinnen kämpften die Wallabies in Baden zwar nach Kräften, konnten der deutlich tiefer besetzten Mannschaft des späteren Meisters jedoch letztlich nicht mehr genügend entgegensetzen und verloren mit 35:62.

Trotz des Ausscheidens sowie zahlreicher Herausforderungen und Verletzungssorgen dürfen die Damen auf eine intensive und insgesamt erfolgreiche Saison zurückblicken, in der sich das junge Team sich im Verlauf der Spielzeit sichtbar weiterentwickelte.

Photo: Nando Bass