by Tomasz Solarek |
Starkes Finish der Herren, Statement-Sieg der Damen
Ein erfolgreiches Basketball-Wochenende liegt hinter den Goldcoast Wallabies. Zum Abschluss der Vorrunde zeigten die NLB-Herren einmal mehr ihre Comeback-Qualitäten. Beim Auswärtsspiel gegen die U23 der Lions de Genève setzte sich das Team von Justin Berry, das auf Til Peters und Flurin Vital verzichten musste, mit 84:82 durch – nach einem Spiel, das lange Zeit nicht nach einem Wallabies-Sieg aussah.
Die Gastgeber dominierten vor allem die erste Halbzeit mit vielen Fastbreak-Punkten und einer hohen Trefferquote, während bei den Gästen wenig Spielfluss zustande kam und diese meist das Glück von aussen suchten. Noch sechseinhalb Minuten vor Schluss lagen die Wallabies mit 61:76 zurück. Doch dann kippte die Partie.
Aus einer deutlich verbesserten Defense heraus sicherten sich die Wallabies wichtige Rebounds und starteten einen beeindruckenden 18:0-Run. Das Schlussviertel entschieden sie mit 30:13 klar für sich. Rückkehrer Martynas Kairavicius war mit 29 Punkten – darunter sieben erfolgreiche Dreier – der überragende Akteur. Captain Glody Mazeko übernahm in der entscheidenden Phase Verantwortung (16 Punkte, 5 Assists), ebenso Youngster Maurice Barnard (16 Punkte). Libe Makala kontrollierte mit 16 Rebounds die Bretter, während Ramon Beer als X-Faktor mit Energie, wichtigen Aktionen und defensiver Präsenz überzeugte.
Auch die NL1-Damen überzeugten auswärts mit einer starken Teamleistung. Beim Tabellenzweiten BC Zürich 93 feierte das Team einen deutlichen 61:40-Erfolg. Mit hoher Intensität, aggressiver Defense und viel Energie liessen die Wallabies den Gastgeberinnen wenig Raum zur Entfaltung. Besonders bemerkenswert: Zürich hatte in dieser Saison bislang in jedem Spiel mindestens 55 Punkte erzielt – gegen die Wallabies blieb das Team deutlich darunter. Jocelyn Taylor führte ihr Team mit 24 Punkten an, doch entscheidend war einmal mehr die geschlossene Mannschaftsleistung auf beiden Seiten des Feldes.
Beide Teams warten nun auf den Spielplan der Rückrunde, die voraussichtlich am ersten Februar-Wochenende startet.
Photo credits: Nando Bass